Schneiden und verbinden
Vereinigung, Differenz, Schnittmenge – die Grundlagen des Formens, und danach immer noch druckbar
Was das praktisch bedeutet
- Löcher, Nuten und Fasen sind alle eine Differenzoperation. «Bohr hier ein 8-mm-Loch durch» genügt.
- Das Ergebnis bleibt ein dichter Volumenkörper – keine offenen Flächen, und genau die sind Fehlerursache Nummer eins in Slicern.
- Die Flächenherkunft überlebt die Operation, du kannst also weiterhin die Wand dieses neuen Lochs anklicken und bearbeiten.
- Selbst komplexe Modelle brauchen Millisekunden, eine geänderte Zahl zeigt das Ergebnis also sofort.
Häufige Fragen
- Zerstören boolesche Operationen das Modell?
- Nein. Der Geometriekern garantiert, dass das Ergebnis ein dichtes Manifold bleibt – das ist der Unterschied zum naiven Abziehen zweier Netze, bei dem regelmäßig offene Flächen und Selbstdurchdringungen zurückbleiben.
- Kann ich auch nicht runde Löcher schneiden?
- Ja. Alles kann Schnittwerkzeug sein: Quadrate, Nuten, Zahnprofile, sogar der Umriss eines anderen Modells. Beschreib einfach Form und Ort.
- Wie viel Spiel für zwei Teile, die zusammenpassen müssen?
- Bau es in den Schnitt ein («mach das Loch 0,3 mm größer als die Welle») oder sag «lass Montagespiel», dann werden übliche Druckertoleranzen angesetzt.